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Schüler zu Gast in Hermannsburg:

Polenflagge

Schüleraustausch mit Polen Polenflagge

Im September war es soweit. Der Gegenbesuch der Schülerinnen und Schüler der Privatschule Gimnazjium Nr. 14 im Zespol Skol Fundacji Szolnej in Warschau/Polen stand an.
Nachdem die 14 dreizehn- bis fünfzehnjährigen Jugendlichen aus der 930 Kilometer entfernten Landeshauptstadt per Zug angereist waren, wurden sie am Bahnhof von ihren Gastfamilien empfangen.
Mit Gastgeschenken, Neugier und auch ein Stück Unsicherheit im Gepäck verbrachten sie den ersten Tag in den Familien.
Bereits am nächsten Tag besuchten viele Familien Celle und verknüpften damit den Besuch der Stadtkirche.
„Natürlich waren wir neugierig, inwieweit wir uns sprachlich verständigen würden“, rätselten Anna-Lena und Björn aus der 9. Klasse der ehemaligen Christian-Realschule.
Polen - Bild 2
Sie stellten schnell fest, dass sie mit den polnischen Gästen sehr gut auf Englisch kommunizieren konnten.
Polen - Bild 1 Das konnten dann auch die Schulkameraden am Montag in den verschiedenen Klassen feststellen. Die Besucher nahmen an diesem Vormittag am Unterricht teil und erfuhren so einiges über den Ablauf von Schulstunden, der sich nach Aussage der Gastschüler kaum von dem Unterricht am polnischen Gymnasium unterschied.
Am Nachmittag radelten Schüler und Betreuer gemeinsam nach Müden.
Als herausragendes Ereignis schilderten die Lernenden die dreitägige Fahrt nach Köln und Bonn. Neben Stadt- und Dombesichtigung freuten sich die Teilnehmer auf den Besuch des Kinos, in dem ein englischsprachiger Film lief.

Polen - Gruppenphoto

In der ehemaligen Bundeshauptstadt informierte sich die Reisegruppe im Haus der Geschichte. Eine stimmungsvolle Rheinfahrt rundete diesen Tag ab.
Beim Fernsehsender des WDR hörten die Schülerinnen und Schüler in die Sendung Köln 9:30 Uhr hinein. Danach besichtigte die Gruppe das Schokoladenmuseum.
Zum Mitsingen und Tanzen verführte der abendliche Musicalbesuch „We will rock you“, ehe die Gäste am nächsten Tag wieder in ihre Heimatstadt zurück fuhren.
In den Gesprächen untereinander erfuhr der bilaterale Austausch seine eigentliche Bedeutung.
Insgesamt war der Austausch ein Erfolg und führte zu mehr Freundschaft zwischen zwei Völkern, dessen Geschichte nicht immer so friedlich und hoffnungsvoll war. Alle Beteiligten sind sich einig und freuen sich darauf, dass es im Juni 2008 zur fünften Auflage des Austausches kommen wird. Allen Unterstützern sei an dieser Stelle Dank ausgesprochen.


Weitere Informationen zum Polenaustausch finden Sie hier.

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