Im Bereich der Berufsqualifizierung engagiert sich die Hermannsburger Hauptschule seit Jahren erfolgreich im RITTS-Projekt “Pro-Beruforientierung – Schule Wirtschaft”. Die regelmäßige Teilnahme an diesem Projekt garantiert den künftigen Berufseinsteigern die Vermittlung aktueller Standards und Anforderungen. Vor einigen Jahren hatte sich ebenfalls die Realschule diesem Projekt gewidmet. Jetzt wird die Schule im Örtzetal erneut rezertifiziert.
Kürzlich trafen sich die Fachlehrer des Fachbereiches Arbeit-Wirtschaft zu einer gemeinsamen Besprechung. Uwe de Klark, Mitglied der Interessengemeinschaft Örtzering und Inhaber der Hermannsburger Firma ENG spiegelte die Erfahrungen der Hermannsburger Betriebe. “Der Eindruck und Einsatz der Hermannsburger Haupt- und Realschüler vermittelte in den vergangenen Jahren ein durchweg positives Bild gut vorbereiteter und engagierter junger Menschen. Durch die Praktikumszeiten konnten sich die Verantwortlichen vielfach für ihre Bewerber eine anschließende Ausbildungszeit vorstellen. Viele Verträge kamen auf diesem Weg zustande.” Künftig will de Klark aufgrund der guten Erfahrungen Werbung für die künftigen Abgänger der Schule im Örtzetal auch am renomierten Handwerkerstammtisch und bei neuen Mitgliedern des Örtzeringes machen.
„Gute Berufsorientierung ist wichtig, weil selbst ein guter Schulabschluss durch Fehlentscheidungen beim Berufseinstieg kurzfristig verspielt werden kann“, so Schulleiterin Evelyn Haller. Damit lehnt sich das Kollegium mit der berufsvorbereitenden Arbeit eng an die neuen Erlasse des Kultusministeriums an.
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Die Hauptschule Hermannsburg setzt einen Schwerpunkt auf Kooperationen mit benachbarten Wirtschaftsbetrieben, die nach dem Motto „Betriebe in die Schule – Schule in die Betriebe“ Schüler auf ihre Berufsausbildung vorbereiten. Die Schüler absolvieren nicht nur ein dreiwöchiges Praktikum sondern auch das zweitägige Projekt „Betriebe in die Schule – Schule in die Betriebe“. Im Bild: Lehrkräfte der Schule im Örtzetal während der Arbeit-Wirtschaft-Besprechung mit Uwe de Klark vom Örtzering Hermannsburg. |
Fachlehrer Klaus Rühmann weiß, „dass die Schüler durch diese praxisnahe Einweisung nicht nur einen intensiveren Einblick erhalten sondern auch ihre sozialen Kompetenzen festigen“.
„In der heutigen Zeit wird bereits von Jugendlichen verlangt, dass sie ihre eigenen Kompetenzen gut einschätzen und die realen Möglichkeiten der Berufswelt angemessen beurteilen können, um dann die richtige Entscheidung für Ausbildung, weiterführende Schule oder Studium zu fällen“ Rühmann weiter.
„Umso wichtiger ist es, ihnen frühzeitig Orientierungsmöglichkeiten zu bieten und Berufsbilder vorzustellen. Genau das sollen "Pro Berufsorientierung“ – Schulen vorbildhaft können“, ergänzt Schulleiterin Evelyn Haller. Damit sind die Hermannsburger Schüler in Kombination mit ihrem anstehenden Besuch der neuen Berufsstartermesse in der CD-Kaserne in Celle sehr gut auf ihren Weg in das künftige Berufsleben eingestellt.
Das Projekt "Pro Berufsorientierung“ – Schule / Wirtschaft“ wird seit drei Jahren in Kooperation zwischen Landesschulbehörde, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Leuphana Universität Lüneburg erfolgreich durchgeführt. „Mit der Zertifizierung werden gleich mehrere bildungspolitische Schwerpunkte berührt: die Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft, die Verbesserung der Berufsorientierung sowie die Qualitätsentwicklung in den Schulen“, lobt das Niedersächsische Kultusministerium das Projekt.


